Zum Ausklang des vergangenen Jahrzehnts beschrieb Rainer Rosenzweig in seiner damaligen Funktion als Vorsitzender des Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO) einen unaufhaltsamen Wandel in der Gesellschaft. So "war es noch vor 20 bis 30 Jahren völlig normal", wie er in seinem damaligen Beitrag im hpd beschrieb, "eine 'christliche' (also evangelische plus katholische) Mehrheitsgesellschaft in Deutschland stillschweigend vorauszusetzen und bei politischen Entscheidungen implizit zugrunde zu legen. Dies wird im Laufe des vor uns liegenden Jahrzehnts nun auch rein zahlenmäßig der Vergangenheit angehören. Die psychologische Wucht dieses Kipppunktes sollten die Säkularen nicht unterschätzen. Er wird einen gesellschaftsverändernden Schwung mit sich bringen, eine Sogwirkung, der sich die Politik auf Dauer nicht entziehen kann." Inzwischen ging aus dem KORSO der Zentralrat der Konfessionsfreien hervor. Kam es zum Aufbruch in das säkulare Jahrzehnt, wie damals gefordert? Rainer Rosenzweig zieht eine vorläufige Bilanz.
Der tiefgreifende weltanschauliche Wandel in Deutschland ist längst Realität: Konfessionsfreie stellen in immer mehr Regionen die größte Bevölkerungsgruppe, und in zentralen Fragen gibt es bereits absolute Mehrheiten für Säkularität. Dennoch bewegt sich die Religions- und Weltanschauungspolitik nur langsam und stark verzögert. Dieses Auseinanderfallen von gesellschaftlichen Zuständen und politischer Reaktion habe ich vor fünf Jahren als säkulare Hysterese beschrieben – in einer zweiten hpd-Analyse zum Jahreswechsel 2020/21.
Hysterese bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Systeme frühere Zustände noch eine Weile beibehalten, obwohl die Rahmenbedingungen sich längst verändert haben: Heizungen, Volkswirtschaften und Herzschrittmacher sind Beispiele für den Effekt der Hysterese – und eben auch das Verhältnis von Staat, Politik und Religion.
Sechs Jahre nach dem erklärten "Aufbruch ins Säkulare Jahrzehnt" und fünf Jahre nach meiner Hypothese zur säkularen Hysterese ziehe ich eine erste Bilanz: Welche Elemente meiner Beobachtungen haben sich bestätigt? Was ist ausgeblieben? Und lässt sich heute erkennen, dass sich die benannten Verzögerungen langsam aufzulösen beginnen?
Anhaltende politische Verzögerung
Die säkulare Hysterese existierte – und sie wirkt weiterhin: Noch immer sind zentrale Strukturen des Staatskirchenrechts unangetastet; noch immer werden kirchliche Sonderstellungen politisch verteidigt, als seien sie Ausdruck einer gesellschaftlichen Normalität, die es so allerdings längst nicht mehr gibt; noch immer reagieren Parteien vorsichtig, ausweichend oder gar defensiv, wenn es um eine konsequente weltanschauliche Neutralität des Staates geht. Zum Jahreswechsel 2020/21 habe ich geschrieben, dass sich die politische Ordnung so verhält, als sei die religiöse Mehrheit noch vorhanden, obwohl sie faktisch längst verschwunden ist.
Diese Verzögerung ist Resultat einer historischen Pfadabhängigkeit, zahlreicher institutioneller Verflechtungen und der tief verwurzelten Vorstellung, das Christentum sei Quelle und Garant von Demokratie und Menschenrechten. Die bisherige Religionspolitik folgt weniger den normativen Leitlinien des Grundgesetzes, sondern eher Gewohnheiten und Traditionen, persönlichen Überzeugungen und Machtverhältnissen. Ein "Kipp-Punkt" ist hier (noch?) nicht in Sicht.
2025: Erste Brüche im alten Gefüge
Und doch lässt sich heute sagen: Etwas hat sich verschoben. Nicht abrupt, nicht revolutionär – aber spürbar. Das Jahr 2025 war kein Jahr der großen Reformen, wohl aber ein Jahr der säkularen Premieren. Zum ersten Mal wurden säkulare Mehrheiten nicht nur statistisch festgestellt, sondern politisch ausgesprochen. Zum ersten Mal wurde offen benannt, dass die Verzögerung selbst zum Problem geworden ist. Dies zeigt sich an mehreren, sehr konkreten Punkten:
Erstens: die absoluten Mehrheiten in der Bevölkerung für säkulare Politik. In Umfragen, Studien und in der Wahlforschung zeigt sich seit Jahren, dass zentrale säkulare Positionen – etwa zur Trennung von Staat und Religion, zur Gleichbehandlung Konfessionsfreier oder zum Abbau religiöser Privilegien – von stabilen Bevölkerungsmehrheiten getragen werden. Neu ist nicht die Mehrheit; neu ist, dass sie politisch nicht mehr vollständig ignoriert werden kann.
Zweitens: die Öffnung vormals kirchlich dominierter Debattenfelder, wobei medizinethische Fragen hierfür ein deutliches Beispiel sind. Beim Schwangerschaftsabbruch wie bei der Suizidhilfe hat sich der Diskurs grundlegend verschoben. Was lange als moralisches Randthema behandelt oder kirchlich gerahmt wurde, wird heute – mit Ausnahme religiös-extremistischer Gruppierungen – zunehmend als Frage individueller Selbstbestimmung unter der Voraussetzung staatlicher Neutralität verhandelt.
Wenn Gerichte vorangehen
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Suizidhilfe aus dem Jahr 2020 war ein Meilenstein, mit dem das individuelle Freiheitsrecht als säkularer Maßstab gegen religiös begründete Absolutheitsansprüche gesetzt wurde. In der Rückschau zeigt sich, dass der Rechtsstaat hier schneller als die Politik reagiert hat – ein deutliches Zeichen für Hysterese: Gerichte arbeiten nach der Logik des Rechts, Parlamente nach der Logik der Politik. Die Judikative ist unmittelbar an Grundrechte und Gesetze gebunden und kann – wenn die Argumente tragen – vergleichsweise schnell korrigierend eingreifen. Die Legislative hingegen ist stärker von persönlichen Glaubensüberzeugungen der Abgeordneten geprägt und steht zugleich unter dem Einfluss kirchlicher Lobbyarbeit. Deshalb vollzieht sie notwendige Veränderungen oft erst dann, wenn sie längst rechtlich und gesellschaftlich nicht mehr aufzuhalten sind - wenn überhaupt.
Neue Debatten um Religionsunterricht und Integration
Ein drittes Feld betrifft den Religionsunterricht. Jahrzehntelang galt die Trennung der Kinder nach Konfessionen ihrer Eltern als integrationsförderndes Normalmodell. Heute setzt sich – inzwischen auch innerhalb der Bildungsgewerkschaft GEW – zunehmend die Erkenntnis durch, dass Integration nicht gelingen kann, wenn Kinder systematisch nach der Weltanschauung der Eltern voneinander getrennt werden. Auch das ist Ausdruck der säkularen Hysterese, also der verzögerten Anpassung an gesellschaftliche Realitäten.
Politischer Islam als Beschleuniger und Risiko
Ein besonders ambivalenter Faktor ist das Erstarken des Politischen Islam in Deutschland und anderen Teilen des "Westens". Dies kann als "Gegenspieler der säkularen Hysterese" wirken, als Beschleuniger also der verzögerten Entwicklung, weil die autoritären, demokratiefeindlichen Tendenzen des Politischen Islams verdeutlichen, dass nur staatliche Neutralität die offene Gesellschaft nachhaltig vor ihren Feinden zu schützen vermag. Zugleich ist diese Entwicklung allerdings keine Garantie für Säkularisierung, sondern kann auch in ihr Gegenteil umschlagen – wenn das Christentum als Gegengift in Stellung gebracht wird.
Davor ist ausdrücklich zu warnen. Das Christentum kann kulturelle Schatzkammer sein, historischer Referenzraum, Teil individueller Identität. Es darf aber nicht zum politischen Machtinstrument werden. Die Verteidigung der offenen Gesellschaft – das zeigt die Geschichte Europas – gelingt nicht durch religiöses Wettrüsten, sondern ganz im Gegenteil durch das Zähmen der Religionen in einem starken, weltanschaulich neutralen Rechtsstaat.
Wenn Privilegien wichtiger sind als Prinzipien
Wie real die Gefahr einer gegenteiligen Entwicklung ist, hat im vergangenen Jahr das Beispiel Schleswig-Holstein gezeigt. Dort sind Kirchen und jüdische Gemeinden bereit, ein Bündnis mit Vertretern des Politischen Islam zu bilden, um einen Gottesbezug in die Landesverfassung aufzunehmen und damit die Sonderstellung der Religion im Rechtsstaat zu retten. Ein solches Bündnis legt die Vermutung nahe, dass hier keine demokratischen Werte im Mittelpunkt stehen, sondern die Sorge vor dem Bedeutungsverlust.
Warum religiöse Systeme kaum Verzögerung kennen
Der Fall Schleswig-Holstein veranschaulicht auch, dass religiöse Systeme hier klar im Vorteil sind, weil sie ein ausgesprochen geringes Maß an Hysterese aufweisen – denn sie benötigen weder demokratische Abstimmungsprozesse noch widerspruchsfreie Argumente. Entscheidungen werden dort hierarchisch getroffen und können voll auf die Sicherung und den Ausbau ihres politischen Einflusses ausgerichtet werden. Weil sie nicht an pluralistische Aushandlungsverfahren gebunden sind, reagieren sie nahezu ohne Verzögerung und mit hoher Entschlossenheit auf mögliche Machtverluste. Maßstab ihres Handelns ist dabei nicht die veränderte gesellschaftliche Realität, sondern der Erhalt ihrer Privilegien; oder, wie im Falle des Christentums in Deutschland, sogar der Verhinderung ihres Bedeutungsverlustes.
Von der Verzögerung zur Anpassung
Die säkulare Hysterese ist kein Naturgesetz. Sie endet nicht durch Zeitablauf, sondern nur durch aktive Entscheidungen. Die Gesellschaft hat sich bereits verändert – jetzt muss die Politik ihr folgen. Wenn der Staat an alten Privilegien festhält, dann nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Gewohnheit.
Säkularität bedeutet in diesem Sinne nicht Kampf gegen Religion, sondern Befreiung beider Seiten: Der Staat gewinnt Neutralität – und Religion gewinnt Glaubwürdigkeit als persönliche Überzeugung, statt als Machtinstrument. Wer Religion als solche schützen will, muss sie vor allem vor der Politisierung schützen.
Kirchen und andere Religionsgemeinschaften werden sich deshalb schrittweise von politischen Sonderrechten verabschieden müssen. Nicht, weil Religion unerwünscht wäre, sondern weil gleiche Rechte und gleiche Pflichten die Voraussetzung friedlicher Pluralität sind. Der Staat schuldet Religion keine Macht, sondern Freiheit – und allen Bürgerinnen und Bürgern gleiche Behandlung.
Das Ende des "unvollendeten Projekts"?
Wenn der Ausgangspunkt die Diagnose einer politischen Verzögerung war, wissen wir heute, dass die Bevölkerung weiter ist als die Parlamente. Diese Trägheit ist bis zu einem gewissen Grad normal – und kann Gesellschaften angesichts kurzlebiger Trends sogar vor sprunghaften und fehlerhaften Entwicklungen bewahren. Entscheidend ist jedoch, ob auf die säkulare Hysterese eine Anpassung folgt oder ein religionspolitischer Stillstand. Denn bei der gegenwärtigen Säkularisierung handelt es sich nicht um einen Modetrend, sondern um einen tiefgreifenden und nachhaltigen gesellschaftlichen Transformationsprozess, der das "unvollendete Projekt der Aufklärung" zu Ende führen könnte.
Die Tendenzen werden sich vermutlich in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts abzeichnen. Angesichts der religionspolitischen Dynamik – insbesondere mit Blick auf den Politischen Islam – und der gleichzeitig rasanten Säkularisierung der Bevölkerung wird der Ausgang dieses Prozesses erheblichen Einfluss auf die gesellschaftliche Zukunft Deutschlands und Europas haben.







7 Kommentare
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Kommentare
Roland Fakler am Permanenter Link
Nur die religiöse Abrüstung, die Trennung von Religion und Staat, ein verbindlicher Ethikunterricht an allen Schulen, in dem die Werte der freiheitlichen Demokratie zum Maßstab gemacht werden, kann Friede und Freihei
Dr. Andeas Gradert am Permanenter Link
Lieber Rainer,
dein Text ist klar und ruhig, und genau deshalb so stark. Du beschreibst sehr gut, was viele längst spüren: Die Gesellschaft hat sich verändert, die Politik aber kaum. Konfessionsfreie sind vielerorts die größte Gruppe, trotzdem tut der Staat noch immer so, als wäre eine christliche Mehrheitsgesellschaft normal. Deine Beschreibung der säkularen Hysterese trifft diesen Widerspruch genau.
Besonders überzeugend ist, dass du Säkularität nicht als Kampf gegen Religion darstellst. Du zeigst, dass es um Fairness geht. Ein Staat muss alle Menschen gleich behandeln, egal ob sie glauben oder nicht. Dafür braucht es weltanschauliche Neutralität, nicht Rücksicht auf alte Privilegien.
Wichtig ist auch dein Blick auf Macht. Kirchen und Religionsgemeinschaften reagieren schnell, wenn ihre Sonderrechte in Gefahr sind. Sie müssen keine demokratischen Debatten führen und können ihre Interessen konsequent verfolgen. Das Beispiel Schleswig-Holstein zeigt deutlich, dass es dabei oft nicht um Werte geht, sondern um Einfluss.
Sehr richtig ist auch deine Warnung vor falschen Antworten auf den Politischen Islam. Mehr christliche Politik schützt die offene Gesellschaft nicht. Im Gegenteil: Nur ein neutraler Staat kann Freiheit und Demokratie sichern.
Dein Text ist deshalb mehr als eine Rückschau. Er ist eine klare Aufforderung. Die Gesellschaft ist weiter als die Politik, vor allem bei uns in Österreich. Jetzt braucht es den Mut, das auch politisch umzusetzen, sachlich, fair und ohne Angst vor dem Abschied von überholten Sonderrechten.
Dr. Ingeborg Wirries am Permanenter Link
Diese von interessierter Seite immer wieder vorgebrachte Behauptung, das Christentum sei Quelle und Garant von Demokratie und Menschenrechten - welch ein Irrtum! Mehr noch: Welch eine Geschichtsverfälschung!
Das moralische Totalversagen von damals wiederholt sich! Man/frau wundert sich, dass überhaupt noch Menschen (inklusive PolitikerInnen) Mitglied in diesen Organisationen sind!
Prof. Dr. Hans Zangl am Permanenter Link
Sehr geehrter Herr Dr. Rosenzweig
Warum aber haben die "Ungläubigen" so wenig gesellschaftlichen Einfluss, obwohl sie angeblich so viele sind? Sind sie wirklich so viele, oder wird nur einfach hochgerechnet, wer nicht mehr offiziell Kirchenmitglied ist. Das ist zu einfach, ein großer Anteil der Ausgetretenen sind nach wie vor religiös.
Wo ist die Kraft der Säkularen, der Nichtgläubigen, der evolutionären Humanisten, der ... . Sie ist nicht vorhanden, weil es so viele unterschiedliche (Klein)Gruppierungen gibt. Es fehlt eine mitgliederstarke Vereinigung mit einer positiven Bezeichnung (z.B. Gemeinschaft des freien Lebens) und einigen (4 bis 6) Kernaussagen zum freien Leben. Dies könnte, ja müsste, eine Aufgabe, ein Ziel des Zentralrats der Konfessionsfreien sein. Packen Sie es an!
GeBa am Permanenter Link
Dazu meine Meinung, es gibt viele welche nur deswegen aus der Kirche ausgetreten sind um
Die Menschheit ist erst wirklich frei, wenn sie die Lügner erkannt haben und zum "Teufel" jagen.
A.S. am Permanenter Link
Sehr gut, GeBa!
Ein religionskritischer Geschichtsunterricht könnte da vieles leisten.
Vorschlag für eine Argumentationskette:
Beobachtung: Die antiken Götter gelten heute als "falsch". Die Menschen haben damals an diese Götter geglaubt, geopfert und ihnen Tempel errichtet.
Frage: Wo kamen die "falschen" Götter her?
Antwort: Diese Götter waren Produkte priesterlicher Fantasie.
Frage: Warum haben Menschen an diese Götter geglaubt?
Antwort: Die Priester haben eine Show abgezogen und den Menschen die erfundenen Götrter eingeredet.
Frage: Warum haben Menschen diesen Göttern geopfert - teilweise auch Menschen - und Tempel gebaut?
Antwort: Weil die Priester den Menschen Angst vor erfundenen Göttern gemacht haben und die Menschen den Schwindel nicht durchschaut haben.
Frage: Wem hat das alles genutzt und wohin floß das Geld?
Antwort: Die Priester haben die Opfergaben, so es sich um Nahrung handelte, verzehrt. Die Priester haben in den Tempeln gewohnt. Vor lauter Götterfurcht haben die gläubig gemachten Menschen das getan, was die Priester als "Wille Gottes" behauptet haben. Die Menschen haben sich von Priestern sogar in den Krieg schicken lassen, für erfundene Götter.
Fazit: Der Glaube der Menschen an erfundene Götter hat den antiken Priestern Wohlstand, schöne Häuser und Macht verschafft.
Und wenn die Priester noch nicht ausgestorben sind ....
Parallelen zu heute sind doch offensichtlich.
Rainer Rosenzweig am Permanenter Link
Sehr geehrter Herr Professor Zangl,
Sie rennen bei mir offene Türen ein - genau genommen arbeite ich seit über 30 Jahren an dem "Projekt", die Interessen derer zu bündeln, die eben ganz bewusst in keiner der privilegierten Religionsgemeinschaft Mitglied sind. (Das bedeutet noch nicht, dass sie "ungläubig" sind oder sich gar "evolutionäre Humanisten" nennen würden!) Der Zentralrat der Konfessionsfreien ist genau das: Eine Lobby derer, die sich nicht von der Kirchenlobby vertreten fühlen. Nicht mehr und nicht weniger.
Wie ich ja schrieb, bedeutet Säkularität nicht das Zurückdrängen des Glaubens im Namen des Unglaubens, sondern das Zurückdrängen von Weltanschauung und Religion als Machtinstrument. Jeder Mensch hat eine Weltanschauung. Welche das ist, muss dem Individuum selbst überlassen bleiben - ganz ohne Privilegierungen ausgewählter Weltanschauungen. Diesen Gedanken möchte der Zentralrat der Konfessionsfreien ins Parlament tragen. Dabei helfe ich gerne mit.